...einem Nationalpark im dem Norden Tanzanias, der eine Fläche von etwa 330 km² umfasst (davon hat der Manyarasee 220 km²). Im Westen wird dieser Park übrigens durch Klippen des Ostafrikanischen Grabenbruchs begrenzt...
Samstag, 16. April 2016
Sonntag, 3. April 2016
Ostern mal anders
Über die Osterzeit begleitete ich Eberhard und Marianne, Mitglieder des deutschen Teams unseres Projekts, die im Moment in Mwika leben und für HuYaMwi arbeiten, in die Massaisteppe südlich von Arusha.
Wir besuchten den Pfarrer in Ruhestand Gideon Soombe in Naberera und fuhren dann gemeinsam mit ihm noch weiter in den Süden nach Ndedo.
Dort sollen in naher Zukunft Wassertanks gebaut werden, um noch mehr Regenwasser auffangen zu können, denn das vorhandene Wasser ist äußerst salzhaltig. In Vorbereitung dafür waren einige Gespräche nötig. Ich half beim Übersetzen und wir schauten uns die geplanten Orte für die Wassertanks an. Dabei waren wir immer mit Paulo unterwegs, einem Massai, der Evangelist ist, im Moment aber als politischer Abgeordneter dieses Gebietes arbeitet und sich so für diese Projekte einsetzt.
Überall wurden wir sehr herzlich empfangen und bewirtet. So wurde in Ndedo auch extra eine Ziege geschlachtet. Obwohl ich ja eigentlich kein Fleisch esse, erschien mir das in diesem Fall zu unhöflich und ich probierte ein kleines Stück. Allgemein habe ich festgestellt, dass es für Vegetarier auf Dauer bei den Massai schwierig ist, denn es gibt hauptsählich Fleisch, Milch und Reis. Gemüse wächst in dieser trockenen Gegend kaum.
Viele der Massai, die wir getroffen haben, sprechen gar kein oder nur kaum Suaheli, sondern nur Kimassai (Sprache der Massai), sodass zum Beispiel auch der Gottesdienst in Kimassai gehalten wird.
Insgesamt war es eine sehr interessante Zeit und ich bin dankbar, einen kleinen Einblick bekommen zu haben, wie Massai leben. Einige Dinge und Lebensweisen erscheinen uns auf den ersten Blick nicht so logisch, z.B.: Einige Massai haben ein Steinhaus gebaut, welches sie vermieten, während sie selber in ihrer Boma leben oder sie haben riesige Rinderherden, aber nur die wenigsten verkaufen eines der Rinder, um Geld zu erhalten, wenn sie dringend welches brauchen, z.B. für medizinischen Bedarf oder um Schulgebühren zu zahlen.
Trotzdem habe ich in dieser Zeit mehr verstanden und wieder einmal begriffen, wie viel unnötigen Luxus ich doch manchmal habe.
Wir besuchten den Pfarrer in Ruhestand Gideon Soombe in Naberera und fuhren dann gemeinsam mit ihm noch weiter in den Süden nach Ndedo.
Dort sollen in naher Zukunft Wassertanks gebaut werden, um noch mehr Regenwasser auffangen zu können, denn das vorhandene Wasser ist äußerst salzhaltig. In Vorbereitung dafür waren einige Gespräche nötig. Ich half beim Übersetzen und wir schauten uns die geplanten Orte für die Wassertanks an. Dabei waren wir immer mit Paulo unterwegs, einem Massai, der Evangelist ist, im Moment aber als politischer Abgeordneter dieses Gebietes arbeitet und sich so für diese Projekte einsetzt.
Überall wurden wir sehr herzlich empfangen und bewirtet. So wurde in Ndedo auch extra eine Ziege geschlachtet. Obwohl ich ja eigentlich kein Fleisch esse, erschien mir das in diesem Fall zu unhöflich und ich probierte ein kleines Stück. Allgemein habe ich festgestellt, dass es für Vegetarier auf Dauer bei den Massai schwierig ist, denn es gibt hauptsählich Fleisch, Milch und Reis. Gemüse wächst in dieser trockenen Gegend kaum.
Viele der Massai, die wir getroffen haben, sprechen gar kein oder nur kaum Suaheli, sondern nur Kimassai (Sprache der Massai), sodass zum Beispiel auch der Gottesdienst in Kimassai gehalten wird.
Insgesamt war es eine sehr interessante Zeit und ich bin dankbar, einen kleinen Einblick bekommen zu haben, wie Massai leben. Einige Dinge und Lebensweisen erscheinen uns auf den ersten Blick nicht so logisch, z.B.: Einige Massai haben ein Steinhaus gebaut, welches sie vermieten, während sie selber in ihrer Boma leben oder sie haben riesige Rinderherden, aber nur die wenigsten verkaufen eines der Rinder, um Geld zu erhalten, wenn sie dringend welches brauchen, z.B. für medizinischen Bedarf oder um Schulgebühren zu zahlen.
Trotzdem habe ich in dieser Zeit mehr verstanden und wieder einmal begriffen, wie viel unnötigen Luxus ich doch manchmal habe.
| Bei unserer Ankunft in Ndedo |
| die Kirche der Gemeinde Ndedo (allerdings eine nicht ganz typische Bauweise tanzanischer Kirchen) |
| im Gottesdienst... |
| ...mit Paulo, dem Abgeordnetem dieses Gebietes (der auch Evangelist ist) |
Mittwoch, 23. März 2016
Großes Fest
Für den 20. März 2016 hatte sich der Bischof zum Besuch an der Bibelschule angekündigt: Der neue Bibelschulleiter Obed Akyoo (seit Oktober in diesem Amt) und sein Stellvertreter Elirehema Massawe sollten offiziell in ihre neuen Ämter eingeführt werden. Gleichzeitig wurde der vorherige Bibelschulleiter verabschiedet und zwei neue Gebäude eingeweiht.
Für diesen Tag begannen schon Wochen vorher die Vorbereitungen, denn das ganze Gelände sollte sauber sein und herausgeputzt werden. So hieß es für alle: An die Arbeit, ganz nach dem Motto des neuen Präsidenten: Hapa kazi tu! (Hier gibt es viel zu tun!).
An diesem Sonntag begannen wir 10 Uhr mit einem musikalisch begleiteten Umzug zu den neuen Gebäuden, die vom Bischof Dr. Fredrick Onaeli Shoo und seinen Begleitern eingeweiht wurden. Danach ging es in der Kirche der Bibelschule mit einem Gottesdienst, in dem wir auch als Chor mitwirkten, weiter. Danach gab es für alle Mittagessen (natürlich durfte auch die für Feste dieser Art typische Ziege nicht fehlen) und schließlich feierten die neu eingeführten Leiter der Bibelschule noch privat weiter...
| die Ziege für das Festessen wurde in unserem Garten geröstet |
Musikalischer Einzug:
| Der Bischof (Mitte mit Bischofsstab), die Vizebischöfe der Nord-und Merudiözese (2. bzw. 3.von links), zwei Superintendeten (in grün) und Pfarrer der Bibelschule |
| ...miit Pfr. Gabriele Mayer (meine Nachbarin) und Pfr. Mathayo Saruma, beide Lehrer der Bibelschule |
Dienstag, 22. März 2016
Aktuelles von der Arbeit
Seit Anfang März sind wir wieder verstärkt in den Gemeinden unterwegs. So besuchten wir beispielsweise in der Gemeinde Komalyangoe gemeinsam mit der Fieldworkerin Mama Epifania verschiedene Familien: Zum Beispiel auch eine Frau, Mama Theresia, die einen neuen Boden im Haus benötigt, denn der unebene Naturboden ist in der Regenzeit, wo das Wasser durch die Tür reinkommt, recht schlammig. Außerdem bereitet die Unebenheit der älteren Frau Probleme. Sie lebt hier gemeinsam mit ihrer Enkelin.
Außerdem schauten wir uns auch viele sogenannte Small-income-projects an, die HuYaMwi vergeben hat, so auch das Schweineprojekt von Ndelisho Mashau Kitamoy in der Gemeinde Kondiki. Sie lebt mit ihren Enkelkindern, die beide Waisen sind, zusammen. 2013 bekam sie von HuYaMwi zwei Sauen und züchtet seitdem. Wir schauen, wie das Projekt vorangeht, welche Herausforderungen oder Probleme es gibt. In diesem Fall fanden wir einen sehr guten Stall vor. Allerdings ist das Futter für die Ferkel etwas knapp, sodass diese vergleichsweise noch recht klein sind und sich demzufolge schwer verkaufen lassen. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen und Möglichkeiten, um die Situation so zu verbessern, sodass die Ferkel verkauft werden können und die Frau dadurch Geld einnimmt.
| Mama Theresia mit Nachbars- kindern vor ihrem Haus |
| Gemeinsames Singen |
| Solomon bei der biblischen Einheit |
Mittwoch, 9. März 2016
Zwischenseminar Morogoro
Nach etwa sechs Monaten im Land war es
Ende Februar an der Zeit für unser Zwischenseminar. Dafür trafen
sich 28 Tanzaniafreiwillige für eine Woche in Morogoro - an dem Ort,
an dem wir bereits im September zusammenkamen, um Kiswahili zu
lernen. Wir
erlebten viele Einheiten u.a. zu diesen Themen: Unsere Einsatzstellen,
Probleme/Herausforderungen, Rassismus, politische Entwicklung
Tanzanias,... Aber auch Wandern, Batikbilder gestalten oder
gemeinsames Kochen gehörte dazu.
Es ist erstaunlich, wie gut wir uns
verstehen, obwohl wir uns doch kaum kennen – doch vieles, was den
einen bewegt, kann der andere nachvollziehen und verstehen. Es tat
gut, mit Leuten zu sprechen, die Ähnliches bewegt und es war schön,
von allen zu hören.
| Der Beweis, dass ich dieses Batikbild tatsächlich selber gestaltet habe ;) |
| Flavia Charles aus Daressalaam referierte über die aktulle politische Lage Tanzanias |
Sonntag, 6. März 2016
Usambara-Berge
Dienstag, 16. Februar 2016
Markt in Mwika
Jeden Dienstag und Freitag findet in Mwika der Wochenmarkt statt. Auf diesem bekommt man alles, was man braucht: Frisches Obst und Gemüse sowie ganz viele andere Lebensmittel, Haushaltswaren, Stoffe, gebrauchte und neue Kleidung,...
Ich genieße den Marktbesuch immer sehr - die lauten Preisausrufe aus allen Richtungen, das Handeln und Plauschen mit den Verkäufer/innen und ganz besonders auch die Besuche bei unseren Schneiderinnen, die ihre Geschäfte am Markt haben und bei denen wir danach oft vorbeigen, um Aufträge zu bringen, etwas abzuholen oder einfach nur, um zu grüßen.
Da in Mwika und Umgebung sehr viele Bananenstauden wachsen, gibt es im Vergleich zu anderen Orten einen besonders großen Bananenmarkt, von dem diese Koch- oder Essbananen mit großen Lastern ins ganze Land gefahren werden.
Ich genieße den Marktbesuch immer sehr - die lauten Preisausrufe aus allen Richtungen, das Handeln und Plauschen mit den Verkäufer/innen und ganz besonders auch die Besuche bei unseren Schneiderinnen, die ihre Geschäfte am Markt haben und bei denen wir danach oft vorbeigen, um Aufträge zu bringen, etwas abzuholen oder einfach nur, um zu grüßen.
Da in Mwika und Umgebung sehr viele Bananenstauden wachsen, gibt es im Vergleich zu anderen Orten einen besonders großen Bananenmarkt, von dem diese Koch- oder Essbananen mit großen Lastern ins ganze Land gefahren werden.
Mwika als Handelszentrum für Bananen:
Leider fehlt euch die entsprechende Geräuchkulisse zu den Bildern (;
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